Der SuS trauert um Kurt Jost

06.09.2017

Kurt Jost

Der SuS Legden trauert um Kurt Jost, der am Dienstag verstorben ist. Kurt Jost erwarb sich als langjähriger Torhüter, Trainer und zuletzt als Sportlicher Leiter zahllose Verdienste um die SuS-Fußballabteilung. Kurt Jost wird am Samstag bestattet.

 

Der SuS Legden wird Kurt Jost in bester Erinnerung behalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Werdegang und das Wirken von Kurt Jost ist im SuS-Express 11/2016 ausführlich beschrieben worden. Zur Erinnerung noch einmal der Artikel:

 

Aus dem SuS-Express 11-2016

Die Linksaußen-Position, die Trainer Ewald Röhring dem E-Juniorenfußballer Kurt Jost zugedacht hatte, behagte dem jungen SuS-Kicker so ganz und gar nicht: Im Tor der jungen SuS-Mannschaft fühlte er sich da schon bedeutend wohler. Das erkannten auch die weiteren Trainer beim SuS: Tony Frieling, Peter Klammt, Heinz Möllers, Richard Sprey, Günther Olthoff, Rudi Frieling und Alois Deuker forderten und förderten den jungen Schnapper des SuS.

 

 

Mit fünf Jahren war Kurt Jost dem SuS beigetreten - 44 Jahre später will er nun kürzer treten: Mit Ende der Saison 2015/16 gibt er sein Amt als Sportlicher Leiter der Fußball- Abteilung ab; seine Nachfolge wird Mathias Isermann antreten.

Im Februar 2009 hatte Kurt Jost dieses Amt übernommen - der SuS Legden kickte damals in der Bezirksliga. Aus Kosten- und Imagegründen („Auf eigene Spieler bauen“) war die Rückkehr in die Kreisliga nicht aufzuhalten.

 

Der SuS ist diesen Weg konsequent weiter gegangen: Die derzeitige (junge) Mannschaft besteht fast zu 100 Prozent aus Legdener Fußballern, die sich nach dreijähriger Formung auf einem guten Weg befindet. Die jüngste Erfolgsserie, die schließlich zum Klassenerhalt führte, belegt dies deutlich.

 

 

Unter der Sportlichen Leitung von Kurt Jost waren Mario Böckmann, Olaf Oing, Frank Wegener und seit nunmehr drei Jahren Christian Wissing als Trainer des SuS I tätig; Berthold Thesing, Andreas Teuber und Franko Demuro heißen die Trainer beim SuS Legden II, mit denen Jost eng zusammen arbeitete.

 

Seit 2009 war Kurt Jost ebenso daran beteiligt, die Gespräche der Jugendabteilungen von SuS und FC Germania Asbeck zu forcieren: Die Jugendspielgemeinschaft (JSG) ist seitdem auf dem besten Weg: Hatten die Kicker der beiden Klubs zunächst noch in den B-Ligen gespielt, kicken sie gemeinsam in Kreisligen A – und das teilweise in den Spitzengruppen.

 

In Asbeck hatte Kurt Jost dann auch seinen Einstand als Trainer gegeben: Zur Saison 1998/99 übernahm er bei den Germanen das Amt des Spielertrainers und führte den C-Ligisten als Meister direkt in die Kreisliga B. Zwei weitere Jahre im Spielertraineramt folgten bei den Germania-Fußballern, ehe es ihn zum SuS Legden zurückzog: Zur Saison 2001/02 stand er dem damaligen Chef-Coach Michael Polte als Co-Trainer zur Seite. Zusammen mit Trainer Dieter Köhler und dem SuS I gelang dem „Co“ Kurt Jost in der Saison 2003/04 der zweite Aufstieg in die Bezirksliga.

 

 

Und dort wurde er zur Saison 2003/04 als Chef-Trainer des SuS I tätig: Platz fünf zum „Einstand“ mit 47 Punkten ist immer noch die beste Bezirksliga-Bilanz in der Vereinsgeschichte des SuS Legden. In Folgesaison war es Rang sieben mit 44 Punkten. Jörg Thor löste Kurt Jost dann als Trainer des SuS I ab. Vom Juli 2006 bis Dezember 2008 war er als A-Juniorentrainer bei der SpVgg Vreden tätig, ehe er dann das Amt des Sportlichen Leiters in Legden antrat.

 

Konkurrenz im eigenen Hause hatte Kurt Jost auch: Die Brüder Max und Gottfried hüteten ebenfalls das Tor. Kurt Jost hatte 1985 den Sprung in die Seniorenelf des SuS geschafft: Unter den Trainern Hans-Dieter Jürgens, Josef Wesker, Helmut Kersting, Bernhard Soete, Alfred Thies, Detlev Fechner, Heinz-Dieter Uhlenbrock und Bennie Brinkmann kickte er bis 1998 für den SuS. Highlight in seiner Karriere war sicher das Pokalspiel auf Landesbene gegen den Oberligisten ASC Schöppingen mit dem Torjäger Michael Gerke.

 

 

Künftig will Kurt Jost „seinem Verein“ als Zuschauer von der Tribüne aus den Rücken stärken - besonders seiner Tochter Ann-Kathrin in der Frauenfußballmannschaft des SuS oder seinem Sohn Patrick bei den B II-Junioren der JSG Legden/Asbeck.

 

Mein Herz ist und bleibt grün-weiß“, betont Kurt Jost.

 

 

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