Bei der Mini-EM Tschechien vertreten

11.05.2026

MINI-EM

Ein Hauch von internationaler Handball-Atmosphäre wehte am Wochenende durch westfälische Sporthallen: Am 9. und 10. Mai startete die Vorrunde der Mini-Europameisterschaft 2026.

 

Mit insgesamt 72 Teams und einem neuen Modus entwickelt sich das Event zu einem Highlight des Jugendhandballs.

 

In diesem Jahr feiert eine bedeutende Neuerung Premiere: Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der jungen Talente gerecht zu werden, ist das Event erstmals in drei separate Turniere unterteilt – männlich, weiblich und gemischt. Diese Aufteilung sorgt nicht nur für mehr sportliche Ausgeglichenheit, sondern auch für eine Rekordbeteiligung, die an neun verschiedenen Standorten in Westfalen für volle Ränge sorgen wird.

 

Der offizielle Startschuss fiel am Samstagmorgen: Den Anfang machten die Standorte Herford, Greven und Porta Westfalica, bevor auch an den restlichen sechs Spielorten (Dortmund, Gevelsberg, Bielefeld, Oberaden, Königsborn und Menden) die ersten Bälle flogen. In Greven war das E-Juniorinnenteam des SuS Legden am Start - in den Trikot Tschechiens.

 

Die Vorbereitungen liefen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Wie bei den „Großen“ wurde jeder teilnehmenden Mannschaft im Vorfeld eine Nation der offiziellen Männer-Europameisterschaft zugelost. In den originalgetreuen SELECT-Trikots ihrer zugelosten Länder haben die Nachwuchshandballer*innen versucht, ihre Farben würdig zu vertreten. Der Modus ist dabei klar definiert: Jedes der drei Turniere ist in sechs Vierergruppen unterteilt. Nur die jeweils zwei besten Mannschaften pro Gruppe qualifizieren sich für die nächste Etappe – die Hauptrunde am 13. und 14. Juni.

 

Doch bei allem sportlichen Ehrgeiz geht es bei der Mini-EM um weit mehr als nur um Ergebnisse. Im Vordergrund stehen die Werte, die den Handballsport ausmachen: Fairness, Zusammenhalt und die pure Freude an der Bewegung. Die Mini-EM 2026 schickt sich an, ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten zu werden – angefangen bei den Spielerinnen und Spielern über die engagierten Trainerteams bis hin zu den mitfiebernden Eltern und Fans auf den Tribünen.

 

Dieses Erlebnis haben die jungen Legdener Handballerinnen am Samstag aus Greven mitgenommen, auch wenn die drei Spiele nicht gewonnen wurden.

 

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